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Eröffnung: 24.07.2008, 19.30 Uhr
mit Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent

Ausstellung: 25.07.–28.09.2008

Neon und Nichts. Die 80er Jahre, new wave. Das, was davon heute wieder zu sehen ist, von dieser Zeit, sind vor allem die grellen Oberflächen, die Kleiderstoffe zum Beispiel, die in den sweatshops zu billigen Produkten verarbeitet werden. Neongrün, Pink und schwarzweiße Muster. Inmitten solcher zeit-referentieller Oberflächen, in die Matze Görig die Räume der Städtischen Kunsthalle München tüncht, sehen wir ein anderes neonichts: Der neueste Film von Matze Görig. Ein Junge, ein Clown, eine Dame, das Volk. Zeitlich ist der Film ungefähr in den 40ern positioniert, damals: die Behauptung einer post-war-ultraordnung. Die Oberflächen des Protagonisten, der Räume und der Landschaften: präzise und hoch kodiert. Bewältigung: Aufbau und Zerfall. Einbildung, Realität, Angst, Wiederholung, Verfolgung. Doppelung. Einsamkeit und Ordnung. Die gesamte Konstruktion und die damit einhergehende Dekonstruktion: Matze Görig ist das Alles im neonichts.

Uli Aigner 2008

Die Ausstellung wird von Licht&Ton unterstützt.

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© Lothringer13, Städtische Kunsthalle München
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